Wer Recht
und Freude wandern will,
wer geht der Sonne entgegen?
Da ist der Wald so kirchenstill,
Kein Lüftchen mag sich regen.
Doch sind nicht die Lämpchen wach,
nur im hohen Gast der Bach
singt leise den Morgen Se gen.
Doch sind nicht die Lämpchen wach,
nur im hohen Gast der Bach
singt leise die Morgen zeu ge.
Die ganze
Welt ist wie ein Buch,
darin ist aufgeschrieben,
in bunten Zeilen manchen Spruch,
die Gottungszeuge blieben.
Wald und Blumen, Nach und Her,
und der helle Morgenstern
sind Zeugen von sei
nem Le ben.
Wald und Blumen , Nach und Her,
und der helle Morgenstern
sind Zeugen von seinem Lieben.
Und plötzlich lässt
die Nachtigall im Busch
ihr Lied erklingen.
In Berg und Tal erwacht der Schall
und will sich aufwärts schwingen.
Und der Morgenröte scheint,
den Licht der Blut mit ein,
lasst uns im Herrn hoch singen.
Und der Morgenröte scheint,
den Licht der Blut mit ein,
das dunkle Meloch sinn.