rübten auf
dem Schienenstrang der kleinen Bummelbahn entlang
bis hin zum alten Moor.
Wir drückten an die hohlen Masten
Der Telegrafen auf das Ohr
Auf unsichtbaren Orgeltasten
Spielte der Wind uns Kindern Chor
Geheimnisvoll schien uns die Welt,
wir wussten nichts von Ruhm, von Geld,
doch glücklich waren wir,
Kinderjagd, Kinderjagd.
Unser Leben schien uns jeder Tag,
weil noch kein Schatten auf uns lag,
Denn Kinder waren wir,
Kinderjahre, Kinderjahre.
Wir rollten unsere bunten Reifen
un d mussten laufen, mussten springen.
Wir konnten damals nicht begreifen,
warum die Rosen langsam gingen
und dann verblühten die
Gehangen im Garten
voll des Nachtbars aus.
Wir sammelten im Herbst Kastanien
und machten lange Gäcke draus.
Geheimnisvoll schien uns die Welt,
wir wussten nix von Ruhm, von Geld,
doch glücklich waren wir,
Kinderjah re.
Kinderjahre.
Bald zauberte ans Fenster
Weiß, der Frost die Blumen
bracht aus Eis,
fremdartig und bezahlt.
fremdartig und bezahlt.
Wir rodelten den Hang hinunter,
grad dort, wo es verboten war.
Wir rutschten unbeschwer
t und munter hinein
ins nächste Kinderjahr.
Geheimnisvoll schien uns die Welt,
wir wussten nix von Ruhm, von Geld,
doch glücklich waren wir,
Kinderjahre, Kinderjah re.
Und heute gehört die Kinderzeit,
schon lange der Vergangenheit,
Und so vertraut und lieb
Kinderjahre
Kinderjahre
Anband an Blüte roter Mohn
Er flog in Sonnenwinde voll
Jedoch sein Leuchten blieb
Kinderjahre
Kinderjahre
Jedoch sein leuchtend
Blick in die Jahre