Die Geschichten aus
dem Wiener Wald
War es schon im alten Wien
Und mancher Baum im Blätterkleid
Der könnte erzählen aus dieser Zeit
Die herrlichsten Geschichten
Er kennt noch den Schubert Franz
Und dem Schrammel seine Tanz
Nammt die Wie ner Charles der Diener
Und mit seinen al ten Jahren
Sah er noch den Kaiser fahren
Ja, der Wiener weit,
weit von dem Land allerhand
Er kennt das Wie ner Herz
In Freude und auch im Schmerz
Seht unsere Eigenheiten,
die wir oft selbst nicht leiden.
Ja, dieser Wald, der spürt,
heilt unser Werner Gmüt.
Wir sind mit ihm vereint,
er ist unser Freund.
Soviel ich weiß, gibt es keine Stadt,
die sowas wie den Wiener Wald hat.
Sie legt zu seinen Fü ßen sich hin,
und er schaut runter auf Wien.
S 'wär nicht Wien,
tät die Welt nicht die Schönheiten sehn,
da die Donau im Tal
dort den Wald auf den höhn.
S 'wär nicht Wien, denkt nicht jeder,
ja was ist denn das nur?
Freunde, bei uns ist halt alles
Natur.
Die Geschichten aus dem Wiener Wald
sind immer neu und doch ureit.
Sie kommen mit dem Wiener Wind,
die kennt bei uns hier jedes Kind.
Dem einen sind sie ein Verdruss,
der andere macht sie mit Genuss.
Das ist halt hier so Sitte,
dieses bisserl Schlamperei,
Dieses bisserl Trarerei,
dann die Fremdln und die Weimdln
Und der Wiener Walzer scheint,
steht da drum und denkt sich seins
Ja, den Wiener Traum
kennt jeder Baum
Er kennt das Wiener Herz,
in Freude und auch in Schmerz,
sieht unsere Eigenheiten,
die wir oft selbst nicht leiden.
Ja, dieser Wald, der spürt,
Halt unser Fer ne glüht,
Wir sind mit ihm vereint,
Er ist unser Freund.