1, 2, 3, 4
Eines Tages traf ich mich
irgendwo im Norden
wa r inzwischen Jesuit
und Es kimo geworden
Ich war ziemlich überrascht,
hatte längst vergessen,
dass ich mich einst kannte
und zwar sogar besessen.
Hätte mich fast kaum bemerkt,
war ein Stück gewachsen,
Zahlte Bier mit purem Gold,
sprang im Fluss mit Lachsen,
um die Wette gegen den Strom
und Rett auf Bäumen,
abwärts in das Meer
von dem alle Lachse träumen.
Hat nicht viel von mir erzählt
und den Rest erraten,
dass es gute Gründe gab,
hier im Schnee zu warten.
Manche Gründe waren bei Licht
besehen schlecht,
Kei ner, aber war's wert,
dass man etwas reichte.
Was ich brauchte,
hab ich mir ungefragt
genommen.
Niemand aus der alten Zeit
ist mir nah gekommen.
Was vorbei ist, bleibt vorbei,
so viel lässt sich sagen.
Manchmal heult mein Schlittenhund an den dunk
len Tagen.
Hab mich nach der Frau gefragt,
wie es ihr wohl ginge,
ob sie manchmal an mich denkt
und dergleichen Dinge.
Habe ihr so manchen Brief sei
tenlang geschrieben,
Keinen davon abgeschickt,
muss noch etwas üben.
Dieses Dorf am Rand der Welt,
nördlich aller Bäume,
bietet allen Gaukeln Schutz,
schirmt im Eis die Träume.
Manche bleiben immer hier,
manche zieht es weiter.
Mancher kommt zurück, der ging,
aber kaum gescheitert.
Hör die Glocken hinterm Strom,
hör den Schrei der Wälder,
Hör den Schwur der klaren Nacht
und den Fluch der Felder
Geh nach Haus, solang's noch geht,
hör mir nicht mehr zu
Schreib mir, wenn du möchtest,
an Alaska Avenue
An Alaska Avenue
SWR